Drei Wege zum Bauprojekt
Was ist der Unterschied?
Die meisten Bauherren starten mit dem Architekten – oder beauftragen einen GU. Beide Wege haben echte Nachteile, die erst in der Ausführung sichtbar werden.
Architekt & Einzelvergabe
Viele Verträge, viele Schnittstellen.
Du begleitest die Planung mit einem Architekten, der früh die Projekt-DNA prägt – bevor du als Bauherr Ziele, Prioritäten und Partner gemeinsam definiert hast. Koordination zwischen den Gewerken liegt bei dir.
GU / TU
Ein Vertrag, ein Ansprechpartner.
Totalunternehmer oder Generalunternehmer übernehmen die Koordination. Praktisch – aber der Vertrag ist dein einziges Steuerungsinstrument. Dein Einfluss ist begrenzt.
Projektallianz
Ein Team, ein gemeinsames Ziel.
Ein regionales Netzwerk aus bewährten Partnern wird früh eingebunden – mit gemeinsamen Zielkosten, geteilter Verantwortung und einer Kultur, die Probleme sichtbar macht statt sie zu verstecken.
«Wenn dein Projekt ein einmaliges Traumprojekt ist, willst du nicht nur einen Vertrag – du willst ein Team, das gemeinsam Verantwortung übernimmt.»
Die drei Säulen deiner Projektallianz
Rechtliche Klarheit, organisatorische Struktur und eine Kultur der Transparenz – diese drei Säulen bilden das Fundament jeder erfolgreichen Projektallianz. Sie schaffen gegenseitiges Vertrauen und ermöglichen echte Zusammenarbeit.
Was ist eine Projektallianz?
Drei Dimensionen, eine Antwort
«Projektallianz» ist kein Markenbegriff – es ist ein anerkanntes schweizer Vertragsmodell (SIA 2065), das Interessen aligned statt koordiniert. Hier die drei Kernaspekte.
Mehrseitiger Allianzvertrag
Alle Allianzpartner – Bauherr, Bauleitung und Fachunternehmen – unterzeichnen einen gemeinsamen Allianzvertrag mit gemeinsam definierten Zielkosten und einem geteilten Risikoregister.
Wichtig: Die Teilnehmer gründen kein gemeinsames Unternehmen. Es entsteht keine ARGE. Jeder Partner bleibt rechtlich eigenständig – verbunden durch gegenseitige Pflichten und ein gemeinsames Erfolgsziel.
- ✓Zielkosten 1: gemeinsam definiert bis zur Übergabe
- ✓Zielkosten 2: für die Gewährleistungsphase
- ✓Geteiltes Risikoregister: Risiken sichtbar machen, bevor sie teuer werden
So funktioniert's
In drei Schritten vom Vorhaben zur Projektallianz.
Jetzt starten
Du meldest dich auf der Warteliste an und beschreibst dein Vorhaben – Innenausbau, Küche, Bad oder Kombination.
Netzwerk & Allianz finden
Wir matchen dich mit bewährten Partnern in deiner Region – oder «alliance-enablen» dein bestehendes Team mit klaren Regeln und Ritualen.
Start im Portal
ConstructionBot beantwortet Fragen, Alliance Management strukturiert Entscheidungen – du hast jederzeit den Überblick.
Leistungsbereiche
Klar definierte Kategorien für dein Projekt.
Innenausbau
Böden, Wände, Decken, Türen, Einbauschränke – alles koordiniert in einer Allianz.
Küche
Planung, Lieferung und Montage aus einer Hand; Mängelerfassung und Abnahme digital.
Bad
Sanitär, Plättli, Möbel – klare Schnittstellen, terminiert und kostentransparent.
Fundiert & praxisnah
Unsere Prinzipien sind in der Schweizer Baubranche verankert.
Projektallianz nach Schweizer Praxis
Orientiert an den Kernprinzipien von SIA 2065 und pro-allianz: gemeinsame Ziele, geteilte Risiken, «best for project»-Entscheidungen und anreizbasierte Vergütung.
Transparenz & frühe Einbindung
Schweizer Beispiele zeigen: frühe Einbindung aller Partner, offene Kostenbücher und gemeinsame Entscheidungsprozesse reduzieren Überraschungen und Nachträge.
Lean Construction & IPD
Schlanke Prozesse, weniger Verschwendung, Integration von Menschen und Systemen über den gesamten Projektzyklus – für eine effizientere Baukultur.
Technologie
Was uns besonders macht
Technologie, die Allianz-Prozesse absichert und Ressourcen schont.
Lückenloses Projektdossier
Alle Beteiligten arbeiten gemeinsam am Dossier. Nach Abschluss liegt ein vollständiges, dauerhaft gespeichertes Protokoll vor – nutzbar für künftige Serviceeinsätze, Gewährleistungsanfragen und beim Weiterverkauf.
Regionales Matching
Partner werden nach Nähe, Fähigkeiten und Verfügbarkeit zusammengebracht – für wiederkehrende, planbare Zusammenarbeit.
Nachhaltigkeit
Weniger Nacharbeit, weniger Zusatzfahrten – der Eco-Zähler zeigt den Effekt: von 42 auf 28 km pro Woche.
Häufige Fragen
Was Bauherrschaften am häufigsten fragen
Klicken Sie auf eine Frage, um die Antwort zu sehen. Klicken Sie erneut, um zurückzublenden.
Bis wann muss ich Entscheidungen treffen, um Mehrkosten zu vermeiden?
MontaConnect markiert jeden Point of No Return (PoNR) deutlich im Portal und sendet automatische Erinnerungen. Ob Materialwahl, Küchenplan oder Grundrissänderung – Sie sehen immer, bis wann eine Entscheidung spätestens fallen muss, bevor Mehrkosten oder Terminverschiebungen entstehen.
Was ist der «Kitchen Pass» und warum brauche ich ihn?
Der Kitchen Pass ist Ihr digitales Projektdossier: Alle Beteiligten – von der Bauleitung über Monteure bis zu Lieferanten – arbeiten gemeinsam darin und tragen Ereignisse, Materialentscheide und Mängel direkt ein. Nach Projektabschluss liegt ein vollständiges, dauerhaft gespeichertes Protokoll vor. Im Garantiefall oder Streitfall haben Sie alle Nachweise griffbereit – und für künftige Serviceeinsätze der Allianz oder beim Weiterverkauf der Liegenschaft steht das Dossier sofort wieder zur Verfügung.
Was passiert, wenn sich Kosten oder Zeitplan während des Baus ändern?
MontaConnect visualisiert das Zieldreieck aus Umfang, Kosten und Zeit in Echtzeit. Jede Planungsänderung und ihre Konsequenzen werden sofort sichtbar – keine bösen Überraschungen mehr. Alle Nachträge werden systemseitig erfasst und dokumentiert, damit kein «das haben wir am Telefon anders besprochen» mehr möglich ist.
Wie sicher sind meine Projektdaten und Entscheide?
Alle Projektdaten werden verschlüsselt gespeichert (Datenresidenz CH/EU), mit rollenbasiertem Zugriffsschutz (RBAC) und vollständigem Protokoll. Jede Änderung wird nachvollziehbar festgehalten – Ihre Daten gehören Ihnen und niemand sonst.
Was bringt mir eine Projektallianz gegenüber einem klassischen Generalunternehmer?
Bei einer lokalen Projektallianz verfolgen alle Beteiligten – Bauherr, Gesamtleister und Handwerker – gemeinsame Ziele mit geteilten Risiken. Das bedeutet: weniger Konfrontation, schnellere Entscheide und höhere Kostensicherheit. MontaConnect unterstützt solche Allianzen mit einem gemeinsamen Arbeitsraum, geteilten Protokollen und transparenten Kommunikationsströmen.
Kann ich als Bauherr das Portal nutzen, ohne technisches Vorwissen?
Absolut. Das Bauherrn-Portal ist bewusst einfach gehalten – klare Timeline, Statusanzeigen und Benachrichtigungen ohne Fachjargon. Sie brauchen kein technisches Wissen. Wenn Sie eine E-Mail lesen und einen Link anklicken können, sind Sie startklar.
Wer hat Zugriff auf mein Projektportal?
Nur Personen, die Sie oder Ihre Bauleitung explizit eingeladen haben. MontaConnect arbeitet mit rollenbasiertem Zugriffsschutz: Bauherren sehen das grosse Bild, Handwerker nur ihre Aufgaben, Bauleitungen das volle Cockpit. Kein externer Zugriff ohne Ihre Freigabe.
Hilft das Portal auch nach Abnahme – im Garantiefall oder beim Verkauf?
Ja. Das Logbuch bleibt dauerhaft erhalten und dokumentiert alle Mängel, Reparaturen, Materialien und Abnahmeprotokolle. Im Garantiefall haben Sie wasserdichte Nachweise. Beim Verkauf der Liegenschaft dient das vollständige digitale Dossier als vertrauensbildendes Qualitätsmerkmal gegenüber Kaufinteressierten.
Noch weitere Fragen? Schreiben Sie uns direkt.
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